Tunnelbrandbekämpfung



Einsätze bei Tunnelbrand: Weite Wege und schwerer Atemschutz.

Ob U-Bahn-, Eisenbahn- oder Straßentunnel: Wenn es hier brennt, werden ganz besondere Anforderungen an die Feuerwehr gestellt. Abhängig vom jeweiligen Tunnel-Rettungskonzept wählen die Einsatzkräfte den Zugang über die betroffene oder nicht betroffene Röhre, wenn diese vorhanden ist. Sehr oft müssen die Atemschutztrupps dabei längere Anmarschwege in Kauf nehmen. Und Hitze, schlechte Sicht durch Rauch und Objekte, beispielsweise Fahrzeuge oder Züge, im Tunnel erschweren ihnen die Arbeit zusätzlich. Wärmebildkameras erleichtern dann die Orientierung und das Auffinden des Brandherdes. Dräger liefert für diese besonderen Einsatzumstände Kreislaufatemschutzgeräte mit bis zu vier Stunden Atemluftvorrat. Die Verwendung solcher Geräte ermöglicht trotz langer Anmarschwege eine möglichst lange Verweildauer am Einsatzort. Gerade in der Extremsituation Tunnelbrandbekämpfung ist klare Kommunikation notwendig, dafür bietet Dräger Kommunikationssysteme beispielsweise als vollintegriertes Masken-Kommunikationssystem oder für den Einbau in den Feuerwehrhelm. Für Eisenbahntunnel bietet Dräger komplette Lösch- und Rettungszüge mit speziellen Containern mit autarker Atemluftversorgung.

Nach dem Einsatz beginnt die Arbeit für das Servicepersonal der Wehren. Für Geräte- und Maskenwartung sowie das Auffüllen der Atemluftflaschen bietet Dräger komplette Werkstattausrüstungen an. Und beim Training in einer der Dräger Übungsanlagen können sich die Brandbekämpfer auf den nächsten Einsatz vorbereiten. Denn kein Einsatz ist wie der andere.